Für ballistische Schutzsysteme entscheidet der Fertigungsprozess über die Schutzwirkung. Gemeinsam mit NP Aerospace, einem internationalen Hersteller der Defense-Industrie, entwickelt Langzauner Pressen- und Automatisierungslösungen für genau diese Aufgabe.
Composite Manufacturing entscheidet über die Bauteilperformance
Typische Bauteile sind ballistische Helme, ballistische Schutzplatten, Leichtbau-Strukturen aus Faserverbund und Hochleistungsbauteile für Defense-Anwendungen. Alle vier haben gemeinsam, dass ihre Leistung nicht am Ende geprüft, sondern im Prozess erzeugt wird.
Bereits kleinste Abweichungen im Pressprozess können die Materialperformance und damit die Schutzwirkung der Komponenten beeinflussen.
Prozessstabilität als Schlüssel
Aus dieser Anforderung ergeben sich vier Punkte, die eine Presse in diesem Umfeld erfüllen muss:
- exakt geführte Druck- und Temperaturprofile über den gesamten Zyklus
- Reproduzierbarkeit von Bauteil zu Bauteil
- Prozessstabilität über die gesamte Serie, nicht nur im Erstmuster
- vollständige Prozessüberwachung und Nachverfolgbarkeit jedes Bauteils
Integration von Pressentechnologie und Automatisierung
Handling, Werkzeugwechsel und Materialzuführung sind in diesem Umfeld keine Komfortfunktionen, sondern Teil der Qualitätssicherung: Je weniger manuelle Schritte, desto geringer die Streuung. Presse und Automation werden deshalb als ein System ausgelegt.
Future Defense beginnt im Prozess
Wer heute Schutzsysteme in Serie fertigen will, braucht eine Fertigungslinie, die dokumentiert, was sie tut. Das ist keine Frage der Maschinengröße, sondern der Prozessführung.
































