Vom Einzelmodul bis zur verketteten Linie: Jede Anlage wird auf Bauteil, Material und Taktzeit ausgelegt – nicht aus dem Katalog gewählt.

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Service endet nicht mit der Inbetriebnahme: Wartung, Ersatzteile, Retrofit und Anlagenverlagerung aus einer Hand.

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Langzauner Gesellschaft m.b.H.
Lambrechten 52, 4772 Lambrechten
Österreich

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Häufige Fragen

Antworten auf die meistgestellten Fragen

Was Kundinnen und Kunden uns am häufigsten fragen – kurz und ohne Umweg beantwortet. Technische Fragen zu einzelnen Maschinen stehen zusätzlich auf der jeweiligen Produktseite.

Langzauner entwickelt und baut hydraulische Pressen, Composite-Pressensysteme und Automationslösungen – kundenspezifisch ausgelegt auf Bauteil, Material und Prozess. Das Unternehmen sitzt in Lambrechten in Oberösterreich, wurde 1924 gegründet und ist bis heute in Familienbesitz, mittlerweile in vierter Generation.

Nein. Nahezu jede Anlage ist eine Einzelanfertigung. Ausgangspunkt ist nicht ein Katalogmodell, sondern Ihr Bauteil: Geometrie, Material, geforderte Toleranzen, Taktzeit und Stückzahl. Presskraft, Aufspannfläche und Temperierung ergeben sich daraus – nicht umgekehrt.

Im Composite Manufacturing: RTM in allen gängigen Varianten (HP-RTM, C-RTM, SQ-RTM, L-RTM), PCM, SMC und BMC, LFT-D, LWRT, LFI, Preforming, Hot Drape Forming und Thermoplastverarbeitung. Dazu Industrial Forming, Metallumformen, Refractory Pressing sowie Bearbeitungstechnologien wie Sägen, Fräsen und Schleifen.

Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Caravan und Freizeitfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Sport- und Freizeitindustrie, Sicherheit und Verteidigung, Holz- und Möbelindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie, Feuerfestindustrie, Bauindustrie und Konsumgüter.

Serienmäßig bis 12.000 × 2.000 mm, individuell bis rund 20 m Spannweite. Das größte bisher gebaute RTM-Pressensystem hat eine Aufspannfläche von 10.500 × 3.500 mm und eine einstellbare Presskraft bis 2.400 Tonnen.

Ja – und das ist der Regelfall. Presse, Handling, Werkzeugwechsel, Lagertechnik und Prozessdatenerfassung werden als ein System geplant. Jeder manuelle Schritt erhöht die Streuung, und die Streuung ist genau das, was Bauteile teuer macht.

Ja. Ein großer Teil unserer Automationsprojekte betrifft Anlagen, die wir nicht selbst gebaut haben – auch pressenferne Prozesse.

Beim Retrofit bleibt der mechanische Grundkörper der Maschine stehen, erneuert werden Steuerung, Hydraulik, Sensorik, Sicherheitstechnik und Automation. Typische Auslöser sind veraltete SPS-Systeme, eingeschränkte Ersatzteilverfügbarkeit, fehlende Datentransparenz oder neue Anforderungen an die Nachverfolgbarkeit. Wir sehen uns die Anlage vor Ort an und sagen offen, was sich lohnt – und was nicht.

Ja, vom Abbau über Transport-, Logistik- und Zollkonzept bis zu Wiederaufbau, Integration, Wiederinbetriebnahme, Prozessoptimierung und Einschulung des Bedienpersonals.

Ja. Laborpressen mit denselben Regelungseigenschaften wie die spätere Serienanlage machen den Übergang vom Muster zur Serie planbar – der Prozess muss beim Scale-up nicht neu gefunden werden.

perfectDATA ist unser System zur Shopfloor-Datenerfassung. Es zeigt Maschinenzustände in Echtzeit, analysiert Stillstände, plant Wartung nach tatsächlicher Belastung und weist Energieverbräuche je Bauteil aus. Es lässt sich auch an Bestandsanlagen nachrüsten.

Das hängt vom Umfang ab. Ein Anhaltspunkt aus der Praxis: Für SGL Carbon in Meitingen entstand aus dem Konzept in zehn Monaten eine fertige Sechs-Etagen-Presse samt vor- und nachgelagerten Prozessen. Wir nennen den Termin nach dem ersten technischen Gespräch.

Ja. Neben dem Standort Lambrechten gibt es Langzauner USA sowie Vertretungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Südkorea und in China. Inbetriebnahme und Service erfolgen vor Ort.

Wartung und Inspektion für planbare Verfügbarkeit, Ersatzteilversorgung mit kurzen Reaktionswegen, Retrofit von Steuerung und Hydraulik sowie Remote Support für Situationen, in denen schnelle technische Abstimmung gefragt ist.

Am schnellsten über die Projektanfrage. Je konkreter Geometrie, Material, Toleranzen und Zielstückzahl beschrieben sind, desto belastbarer fällt die erste Einschätzung aus. Zeichnungen und Datenblätter dürfen Sie gerne mitschicken.

Ja, jährlich vier bis sechs. Ausgebildet wird in Konstruktion, Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik, Metalltechnik mit Maschinenbau- und Schweißtechnik, Elektrotechnik sowie im Büro. Ein Schnuppertag ist jederzeit vereinbar.

Ihre Frage war nicht dabei?

Jede Anlage ist ein Einzelstück – entsprechend individuell sind die Fragen dazu. Schildern Sie uns Ihr Bauteil, Ihren Prozess oder Ihre Taktzeit, und Sie bekommen eine fundierte technische Einschätzung statt eines Standardprospekts.