Vom Einzelmodul bis zur verketteten Linie: Jede Anlage wird auf Bauteil, Material und Taktzeit ausgelegt – nicht aus dem Katalog gewählt.

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Langzauner Gesellschaft m.b.H.
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Prepreg-Verarbeitung · Reproduzierbar im Takt

PCM-Pressensysteme

Prepreg Compression Molding für präzise, effiziente und reproduzierbare Composite-Fertigung: maßgeschneiderte Pressensysteme in verschiedenen Größen, Automatisierungsgraden und Ausstattungsvarianten.

Auf einen Blick

PCM ist ein Formgebungs- und Aushärteprozess für bereits mit Harz getränkte Faserhalbzeuge, sogenannte Prepregs. Die Lagen werden im Werkzeug einer Presse unter definiertem Druck und definierter Temperatur verpresst und ausgehärtet. So entstehen sehr leichte, hochfeste Bauteile mit hochwertiger Oberfläche.

Das Verfahren

Warum Prepreg Compression Molding

  • Maximale Bauteilperformance durch optimale Faser-Matrix-Verteilung
  • Reproduzierbare Serienqualität durch kontrollierte Prozessparameter
  • Hohe Maßgenauigkeit und makellose Oberflächen
  • Ideal für Funktionsintegration wie Inserts, Rippen oder Verbindungselemente

PCM ist die bevorzugte Technologie, wenn geringes Gewicht, Festigkeit und Präzision entscheidend sind, etwa in der Automobil-, Luftfahrt- oder Sportindustrie.

Hier gehört ein Bild hin

Prepreg-Zuschnitt wird eingelegt

Roboterarm legt Prepreg-Lagen in das Werkzeug; sauberes Umfeld, Schutzhandschuhe am Rand, Lagen exakt ausgerichtet.

Querformat 16:9 · Sauberes Umfeld, Fokus auf Greifer und Lage

Prozess

Sechs Schritte vom Prepreg zum Bauteil

01

Zuschneiden und Temperieren

Die Prepregs kommen als Rollenware, werden formatgerecht zugeschnitten; fertige Stacks lassen sich zwischenlagern und kühlen.

02

Einlegen ins Werkzeug

Handling von Pick-and-Place bis zum 6-Achs-Roboter positioniert Lagen und Stack passgenau: reproduzierbare Laminataufbauten, kurze Takte.

03

Konsolidieren

Servo-hydraulisch geregelt unter exakt gesteuerten Parametern; regelbare Heiz- und Kühlzonen halten die Temperatur über das ganze Bauteil homogen.

04

Abkühlen

Öl-, Wasser- oder Elektro-Kühlung ohne Verzug. Beim Hot-in-Hot-out-Verfahren entfällt dieser Schritt für maximale Prozessgeschwindigkeit.

05

Entformen und Prüfen

Fräsen, Wasserstrahlschneiden oder Stanzen; Inline-Vision, Gewichtskontrolle und Bauteilkennung sichern jedes Teil.

06

Rückverfolgen

Alle Prozessdaten werden in Echtzeit erfasst und über MES- oder ERP-Schnittstellen dokumentiert, pro Bauteil-ID.

Effizienz

Energieeffizienz als Schlüsselqualität

≤ 0,05 mm

Parallelität, applikationsabhängig

bis zu 75 %

reduzierte Kosten durch servo-hydraulische Antriebe gegenüber konventioneller Hydraulik

Hot-in-Hot-out

Prozessvariante ohne Kühlschritt für maximale Geschwindigkeit

Servo-hydraulische Antriebe

Deutlich reduzierte Energiekosten gegenüber konventioneller Hydraulik.

Kurze Zykluszeiten

Geringerer Energiebedarf pro Bauteil.

Optimierte Heizsysteme

Zonengesteuerte Heizelemente und Isolierung für gleichmäßige Wärmeverteilung, minimale Verluste.

Energierückgewinnung

Nutzung der Abwärme.

Baukasten

Ein Modulbaukasten für Ihre Composite-Produktion

Jede Anlage wird individuell konfiguriert und auf Bauteil, Material und Produktionsvolumen abgestimmt, von der Vorwärmung über das Pressen bis zur Qualitätssicherung. Turnkey-Systeme umfassen Presse, Werkzeugtemperierung, Handling, Vorwärmung und Qualitätssicherung.

Pressentechnologie

  • Hydraulische Pressen, individuell ausgelegt
  • Regelbare Heiz- und Kühlzonen mit Öl-, Wasser- oder Elektro-Systemen
  • Homogene Temperaturverteilung für gleichmäßige Aushärtung

Werkzeug und Prozess

  • Mehrkreis-Temperierung mit ΔT-Regelung und Leckage-Überwachung
  • Vorwärm- und Preforming-Stationen: Infrarot, Umluft, Kontakt
  • Handling mit Rollenbahnen, Pick-and-Place oder 6-Achs-Robotern

Nachbearbeitung und Qualität

  • Entgraten, Fräsen, Wasserstrahlschneiden, Stanzen
  • Inline-Datenerfassung, Vision-Systeme, Gewichtskontrolle, Bauteil-ID
  • Dokumentation über MES- oder ERP-Schnittstellen

Anwendungen

Wo PCM-Anlagen eingesetzt werden

Strukturteile, Unterfahrschutz, Crash-Elemente

Interieur-Panels, sekundäre Strukturbauteile

Helme, Rackets, Fahrradkomponenten

Abdeckungen, Gehäuse und technische Funktionsbauteile

Technik und Digitalisierung

Technische Highlights im Überblick

  • Homogene Werkzeug- und Bauteiltemperaturen
  • Druck- und Wegregelung mit hoher Parallelität, ≤ 0,05 mm je nach Anwendung
  • Drehzahlgeregelte Antriebe und Wärmerückgewinnung
  • Ergonomische Bedienkonzepte und CE-konforme Sicherheit
  • Partikelarme Ausführung, optional reinraumtauglich

Rezeptgesteuerte Abläufe, Bauteilkennzeichnung per QR-Code oder RFID, Anbindung an MES und ERP, Zustandsüberwachung und Fernsupport sorgen für transparente Prozesse. Mit perfectDATA werden Produktions- und Qualitätsdaten erfasst, analysiert und archiviert.

Ergänzende Details

Weitere Fakten zu PCM-Pressensysteme

Vorteile der PCM-Pressensysteme von Langzauner

  • Reproduzierbare Serienqualität mit vollständiger Traceability

Die Kombination aus Hydraulik-Kompetenz, intelligenter Regeltechnik und datenbasierter Prozesssteuerung macht jede Langzauner-Presse zu einem zuverlässigen Schlüsselbaustein Ihrer Composite-Produktion. Unser Team schafft maßgeschneiderte Serienlösungen von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme. Dabei vertrauen internationale Kunden auf unseren Erfahrungsschatz aus 100 Jahren im Sonderanlagenbau und unsere Lösungskompetenz bei Sonderwünschen und spezifischen Vorgaben.

Energieeffizienz als Schlüsselqualität

Dadurch werden nicht nur die Produktionskosten gesenkt, sondern auch der Ressourceneinsatz deutlich reduziert. Neben der Wirtschaftlichkeit entwickelt sich Energieeffizienz zunehmend zu einem strategischen Nachhaltigkeitsfaktor: Sie ist heute kein Zusatznutzen mehr, sondern eine Grundvoraussetzung für wettbewerbsfähige und nachhaltige PCM-Fertigung – entscheidend für Produktionskosten, Prozessstabilität und die Akzeptanz in modernen Lieferketten.

Technische Highlights im Überblick

Langzauner verbindet Highend-Pressentechnik mit innovativer Steuerungs- und Regelungstechnologie.

Die Eigenschaften von Langzauner PCM-Lösungen garantieren stabile Prozesse, konstante Produktqualität und hohe Wirtschaftlichkeit – selbst bei anspruchsvollen Serienanwendungen.

Warum Langzauner der richtige Partner für PCM ist

Langzauner vereint Pressenbau, Automatisierung, Qualitätssicherung und IT-Integration in einem Gesamtsystem. Das Ergebnis sind Turnkey-Lösungen, die höchste Performance mit maximaler Zuverlässigkeit verbinden.

Was Langzauner auszeichnet:

  • Erfahrung: Über ein Jahrhundert Know-how im Sondermaschinenbau
  • Fertigungstiefe: Über 90 % der Komponenten entstehen im eigenen Haus
  • Qualität: Premium-Bauteile und präzise Fertigung „Made in Austria“
  • Flexibilität: Maßgeschneiderte Sonderlösungen statt Standardanlagen

Weitere Merkmale

  • Typische Anwendungen und Branchen: Typische Einsatzbereiche unserer PCM-Anlagen:
  • Automatisierung und Digitalisierung: Condition Monitoring für vorausschauende Wartung
  • Automatisierung und Digitalisierung: Remote Support und Datenanalyse in Echtzeit

Häufige Fragen

FAQ

PCM ist ein Formgebungs- und Aushärteprozess für bereits mit Harz getränkte Faserhalbzeuge, sogenannte Prepregs. Diese Lagen werden im Werkzeug einer Presse unter definiertem Druck und definierter Temperatur verpresst und ausgehärtet. So entstehen sehr leichte, hochfeste Bauteile mit hochwertiger Oberfläche.

Der Prozess ist vor allem dann im Vorteil, wenn sehr leichte, stabile und optisch hochwertige Teile in gleichbleibender Qualität hergestellt werden sollen, zum Beispiel Strukturteile mit Verstärkungen oder Bauteile mit Sichtoberfläche.

Überall dort, wo geringes Gewicht, hohe Stabilität und perfekte Optik gefragt sind: im Automobilbau (Strukturteile, Unterbodenschutz, Crash-Elemente), in der Luft- und Raumfahrt (Innenverkleidungen, Strukturbauteile) sowie im Sport- und Freizeitbereich, zum Beispiel für Helme, Rackets oder Fahrradkomponenten.

Zum Baukasten gehören hydraulische Pressen mit einstellbaren Heiz- und Kühlzonen, Werkzeugtemperierung mit Mehrkreissystem, Vorheiz- und Vorformstationen (z. B. IR, Umluft, Kontakt), Handlinglösungen mit Fördertechnik und Robotern sowie Stationen für Nachbearbeitung, Inline-Datenerfassung und Qualitätssicherung.

Rezeptgesteuerte Abläufe, Bauteilkennzeichnung per QR-Code oder RFID, Anbindung an MES/ERP, Zustandsüberwachung und Fernsupport sorgen für transparente Prozesse. Mit Lösungen wie perfectDATA werden Produktions- und Qualitätsdaten erfasst, analysiert und archiviert.

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